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Kolloidales Silber
Kolloidales Silber sind elektrisch geladene Silberteilchen im Wasser. Unter kolloidalem Silber versteht man dementsprechend extrem kleine Silberpartikel. Je nach Art der Herstellung (chemisch, gemahlen oder durch Elektrolyse) kann die Größe von weniger als 1 nm bis über 10 nm reichen. Diese Partikel befinden sich in destilliertem Wasser und tragen eine elektrische Ladung. Kolloidales Silber setzt sich nicht an dem Gefäßboden ab, da sich die elektrisch geladenen Partikel gegenseitig abstoßen und in der Schwebe halten.
Diese positive Ladung geht allerdings mit der Zeit - vor allem durch Lichteinfluß - verloren. Deshalb sollte kolloidales Silber  lichtgeschützt aufbewahrt werden. In einer kolloidalen Flüssigkeit bewegen sich die einzelnen Partikel mehr oder weniger leicht. Bei kleinen Teilchen, so auch bei Kolloidpartikeln, gibt es noch eine andere Kraft, die das Absinken verhindert. Diese Kraft bezeichnet man als Brownsche Molekularbewegung.  Dadurch stoßen sie immer wieder aneinander. Je größer Partikel sind, um so stärker macht sich die Schwerkraft bemerkbar. Sie sinken auf den Boden eines Gefäßes nieder.

Kolloidales Silber; ein wirkungsvolles Breitspektrum-Antibiotikum

Gemäß medizinischer Fachzeitschriften ist kolloidales Silber ein wirkungsvolles Breitspektrum-Antibiotikum.
Alle einzelligen Parasiten werden sofort abgetötet (das sind Pilze, Bakterien und Vieren). Parasiten benötigen für ihren Sauerstoffwechsel ein bestimmtes Enzym. Dieses Enzym wird durch kolloidales Silber blockiert. Die abtötende Wirkung wurde in medizinischen Labors bestätigt.
Gesunde Zellen und gesundheitsfördernde Bakterien werden nicht geschädigt. Das Immunsystem wird gestärkt.
Im Vergangenen Jahrhundert und zu Beginn unseres Jahrhunderts hatte kolloidales Silber eine große medizinische Bedeutung, geriet aber im Laufe der Zeit immer stärker in Vergessenheit.
Vor allem in den USA hat die Renaissance für kolloidales Silber längst begonnen, und es wird nicht mehr lange dauern, bis man sich auch in Europa wieder auf diese nebenwirkungsarme und effektive Methode zur Behandlung von Infektionskrankheiten besinnt.
Immerhin wurden die Einsatzmöglichkeiten von kolloidalem Silber inzwischen bei über 650 Krankheitserregern (Bakterien, Viren und Pilzen) beschrieben, während ein Antibiotikum (Medikament zur Behandlung von Bakterieninfektionen) jeweils nur gegen eine kleine Anzahl verschiedener Keime wirksam ist.
Durch das Zerkleinern in mikroskopisch kleine Teilchen wird die Gesamtoberfläche enorm vergrößert und damit auch die Wirkung. Außerdem wird auch die Möglichkeit, in den Körper einzudringen und selbst an entlegene Stellen zu gelangen, enorm verbessert.
 
Kolloidales Silber kann auch bei Erkrankungen eingesetzt werden, deren Ursachen nicht oder nicht völlig bekannt sind. Inzwischen wurde die erfolgreiche Wirkung von kolloidalem Silber für ein riesiges Spektrum von Krankheiten beschrieben, nämlich bei insgesamt mehr als 650 verschiedenen Krankheitsbildern.
Erkrankungen der Haut - des Verdauungstraktes- des Nervensystems- der Atemwege- des Auges- des Bewegungsapparates- des Urogenitaltraktes u.v.m..
Ganz wichtig ist, daß kolloidales Silber auch bei Krankheitserregern wirkt, die gegen Antibiotika resistent geworden sind.
Auch zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten lohnt sich ein Versuch mit kolloidalem Silber. 

Die äußere Anwendung kommt bei Hauterkrankungen wie Akne, Warzen, offenen Wunden, Herpes, Psoriasis (Schuppenflechte), Fußpilz und ähnlichen Beschwerden in Frage. Bei solchen Erkrankungen können die betroffenen Stellen mit einem mit kolloidalem Silber getränkten Läppchen eingerieben werden. Eine andere probate (bewährte) Methode ist das Anlegen eines mit kolloidalem Silber getränkten Verbandes, z.B. bei Warzen, Schnitt- und Schürfwunden.
 
In einer Vielzahl von entsprechenden Anwendungen war bisher kolloidales Silber bei folgenden Problemen hilfreich: Adenovirus 5, Allergien, Arthritis, Bandwurm, Bindehautentzündung, Blephartitis, Blutparasiten, Candida Albicans, Diabetes, Dickdarmentzündung, Diphterie, Eiterflechte, Ekzeme, Entzündungen, Gingivitis, Gonorrhö, Gürtelrose, Hautausschlag , Halsentzündung, Hautrisse, Hauttuberkulose, Hepatitis, Heuschnupfen, Magenentzündung, Mandelentzündung, Meningitis,  Mundgeruch, Neurasthenie , Ohrenerkrankungen, Pilzinfektionen, Rheuma, Säure - Basen Ausgleich, Schuppenflechte, Sebörrhoe, Sepsis, Staphylokokkeninfektion, Streptokokkeninfektion, Verbrennungen, Warzen, Wunde,  Zahnfleischschwund, Zahnfleischbluten, Zeckenbiß.

Die systemische Anwendung.

Für die systemische Anwendung muß kolloidales Silber oral eingenommen, d.h. getrunken werden. Da es fast geschmacklos ist, ist dies kein Problem (manche Menschen empfinden den Geschmack leicht metallisch). Es empfiehlt sich allerdings, die Flüssigkeit nicht sofort herunterzuschlucken, sondern sie zunächst einige Sekunden lang unter der Zunge (sublingual) zu behalten. Dadurch wird ein Teil des Kolloidalen Silbers vom Körper bereits über die Mundschleimhaut aufgenommen. So kann verhindert werden, dass im Darm möglicherweise einige der für die Verdauung wichtigen Bakterien abgetötet werden.
Die orale Anwendung empfiehlt sich beispielsweise bei Parasiten- und Hefepilzbefall (Candida), chronischer Müdigkeit und bei Bakterien- und Virusinfektionen, aber auch bei vielen anderen Erkrankungen.
Auch intravenös wurde kolloidales Silber angewendet, z.B. bei Blutvergiftung.
Bei Erkrankungen des Mund- und Rachenraumes (Zahnfleischentzündungen, Erkältungen usw.) ist es sinnvoll, mit kolloidalem Silber zu gurgeln und zu spülen.
Auch als Augentropfen ist kolloidales Silber geeignet. Es kann bei Bindehautentzündung und anderen Entzündungen des Auges eingeträufelt werden.
Soll kolloidales Silber im Dickdarm wirksam werden, muß es möglichst schnell mit viel Flüssigkeit getrunken werden, damit es nicht vorher schon vollständig resorbiert wird. Anschließend ist es wichtig, die Darmflora durch Joghurt o.a. wieder zu regenerieren.
Weitere Anwendungsmöglichkeiten sind die vaginale und die rektale Gabe, aber auch als Nasen- und Inhalationsspray ist die Substanz geeignet.
Da kolloidales Silber selbst bei empfindlichen Geweben wie den Augen keine Reizung hervorruft, ist es gut als Erste-Hilfe-Spray bei Schnittwunden, Entzündungen, Verbrennungen und Insektenstichen verwendbar.
Kolloidales Silber tötet schon in kleinsten Mengen Krankheitserreger. Je reiner das kolloidale Silber ist je kleiner die einzelnen Teilchen sind, um so weniger benötigt man davon.
Zum Abtöten von Krankheitskeimen genügen nur wenige Partikel.

Man empfiehlt daher 15 bis 25 µg kolloidales Silber pro Teelöffel, was meistens 3 bis 5 ppm (parts per million = Teile pro Million) entspricht. Diese Angaben beziehen sich auf das Gewicht des kolloidalen Silbers. Je kleiner die Kolloidpartikel sind, um so mehr davon sind dementsprechend in der angegebenen Menge Flüssigkeit enthalten. In diesem Fall hat man 6 bis 15 ppm.
Die empfohlenen Konzentrationen genügen im übrigen auch den Empfehlungen der amerikanischen Gesundheitsbehörde, die als Obergrenze der täglichen Silberaufnahme für eine 70 kg schweren Menschen 350 µg festgelegt hat.

Dosierungstabelle für Mensch und Tier.
5 -12 kg  2 bis 3 mal pro Tag ½ Teelöffel
12-35kg  2 bis 3 mal pro Tag 1 Teelöffel
35-50kg  2 bis 3 mal pro Tag 1½ Teelöffel
50-60 kg 2 bis 3 mal pro Tag 2 Teelöffel
60-70 kg 2 bis 3 mal pro Tag 2½ Teelöffel
70-80 kg  2 bis 3 mal pro Tag 3 Teelöffel
80-100kg 2 bis 3 mal pro Tag 3½ Teelöffel
100-120 kg 2 bis 3 mal pro Tag 4 Teelöffel

Die hier oben empfohlene Tagesdosis für eine 70 kg schweren Menschen beträgt lediglich 30 bis 60 µg, 10 bis 18% dieser Obergrenze und ist nach diesen Kriterien als unproblematisch einzustufen.
Dennoch sollte man bei Kindern selbstverständlich besondere Vorsicht walten lassen und die Dosis reduzieren.
Es empfiehlt sich, die Tagesdosis mit einer großen Menge Wasser einzunehmen

Je kleiner die Silberpartikel sind, um so weniger benötigt man davon. So genügt es bei den meisten Erwachsenen, anfangs sieben Tage lang  2 Teelöffel kolloidales Silber täglich einzunehmen. Anschließend kann die Dosis auf etwa einen Teelöffel  bis einen halben Teelöffel reduziert werden. Für Kinder und Säuglinge muß sie entsprechen verringert werden. Dabei ist es durchaus sinnvoll, in bestimmten Krisensituationen eine Art Silberkur durchzuführen und  dazu vorübergehend die Dosis leicht zu erhöhen. Man kann die Tagesdosis kolloidalen Silbers bei chronischen Erkrankungen für ein bis anderthalb Monate verdoppeln.
Zugleich sollte man belastende Lebensmittel, die viel Zucker und gesättigte Fettsäuren enthalten, meiden.

Mit kolloidalem Silber können Infektionskrankheiten bei Mensch, Tier und Pflanze behandelt werden.
 
Jeder Mensch wird meistens schnell selbst herausfinden, welche Dosis sein Körper benötigt. Auch hier ist es wie bei anderen Behandlungsmöglichkeiten so, dass jeder Patient und jede Patientin eine ganz individuelle Dosierung benötigt.

Silberwasser-Creme
Ingredients:  Aqua colloïdaalzilver, Aloë Barbadensis, Buxus Chinensis, Cetiol V, Glycerin, Cetearyl alcohol, Cetylalcohol, Urtica Dioica, Methylsulfonylmethane, Ceteareth, Rosmarinus Officinalis, Achillea Millefolium, Acid Sorbicum,  Melaleuca Alternifolia, D-Alpha Tocopherol, Chamomilla Retcutita, Eucalyptus Globulus, Methyldibromo Glutaronitrile.

Silberwasser-Creme enthält wertvolle, natürliche Nährstoffe und Kolloidales Silber. In dieser Kombination ist Silberwasser-Creme einzigartig und lindert Hautirritationen u.a. Akne, Herpes, Ekzeme, Entzündungen, Neurodermitis und Schuppenflechte, auch ideal für kosmetische Anwendungen besonders leicht aufzutragen
- zieht sehr rasch ein - fettet nicht - ohne Farbstoffe - tägliche Anwendung.
Sehr g ute Erfolge sind mit Silberwassercreme zu erzielen mit schlecht heilenden Wunden. In diesem Fall prickelt Silberwasser-Creme etwas.  Silberwasser Creme ist keimfrei.





Bei vielen Krankheiten ist kolloidales Silber eine gute Hilfe aber es ist kein Ersatz für den Fachartz. Selbstverständlich sollten Betroffene bei chronischen Erkrankungen auf jeden Fall einen Arzt konsultieren.

Driek van der Vet Akupunkteur  ( +31 35 6280046 )

Silberstudien:
Gesichtete Homoöpatische Arzneimittlehre von Dr. med. Julius Metzger
(1964 Haug Verlag) :  Silber bildet mit Kupfer und Aurum eine Nebengruppe des periodischen Systems. Silber löst sich in Wasser etwa im Verhältnis 1 : 100000. Selbst in einer Verdünnung, die etwa der 6. und 7. Dezimalpotentz entspricht, werden Bacterien in ihrer Vermehrung gehemmt bzw. getötet. In der  modernen Medizin wurden kolloidale Lösungen von Silber (Collargol ) gegen die verschiedenartigsten Infektionskrankheiten, besonders gegen Sepsis verwendet. Man nimmt an, daß es sich dabei um eine katalytische Anregung  der Abwehraktionen des Organismus und wahrscheinlich nicht um eine direkte Vernichtung der Bakterien handelt.  Schade weist auf die auf die Oxydationsbescheunigung, welche als Folge der Anwesenheit von Schwermetallen beobachtet wird, hin. Gegen diese Oxydatiebeschleunigung sind alle Toxine sehr empfindlich.  Leeser führt  an, daß  Silberhydrosol , das mit Gelatine stabilisiert sein muß, den Stickstoffumsatz, und zwar hauptsächlich den Nucleinstoffwechsel, erhöht indem eine bedeutende Steigerung der Harnsäureausscheidung durch den Harn erfolgt. 

Weitere Silberstudien.
Es gibt sehr viele Studien, Arbeiten und sonstige Beiträge zum Silber in anerkannten Publikationen aus dem Gesundheitsbereich die peer-reviewed werden. (also keine Blätter die speziell herausgegeben werden um irgendeine verkaufs- oder ideologiefördernde Botschaft zu verbreiten - auch wenn man es manchmal nicht ausschliessen kann).
Abkürzungen: kS=kolloidales Silber argentum colloidale (Silbersole, siehe Link am Ende des Textes), Ag=Silber

Zum Schwermetall und Edelmetall Silber, Ag, argentum, E174:

Erscheinungsbild: elementar: silberfarben, bildet Silberclorid AgCl (Hornsilber), Nitrate (beides weisses Pulver), Sulfide und Oxide (beides dunkelgraues oder schwarzes Pulver). Silberglanz ist das Ag2S. Gut löslich sind Nitrat (AgNO3), Perchlorat (AgClO4), Chlorat (AgClO3) und Fluorid (AgF), weniger löslich sind Sulfat (Ag2SO4), Silbernitrit (AgNO2) und das Acetat des Silbers (CH3COOAg). Auch Ag3AsS3 und Ag3SbS3.. Silbersalze werden in der Photographie (auch in der Radiologie) verwendet: Silbernitrat (Höllenstein), Silberbromid AgBr und andere organische Salze des Silbers finden dabei Verwendung.

Silber kommt im Erdreich zwischen 0,01 mg/Kg und 5 mg/Kg, im Mittel zu 0,1 mg/Kg vor. Im Weizenmehl zu 0,4-1 mg/Kg, in Muscheln 0,1 - 10 mg/Kg. Die höchsten Silberwerte werden bei Pilzen gefunden. Auch in Tabak und Wein. Im Oberflächenwasser ist es nur sehr gering konzentriert vorhanden, knapp über der Nachweisgrenze. (Whitlaw SI 1985) In fliessenden Gewässern scheint es haupsächlich als Clorid gefunden zu werden.Im Trinkwasser ist es normalerweise nur in geringen Spuren zu finden. Die tägliche Silberaufnahme schwankt je nach Nahrung und Wohnort zwischen 0,0004 und 0,08 mg/Tag/Erwachsener Mensch. Am meisten Silber wird offenbar durch die Nahrung aufgenommen. Das meiste oral aufgenommene Silber gelangt nicht in den menschlichen Kreislauf. 1974 stellte Dequindt fest daß bei Ratten etwa 5% des Nahrungssilbers resorbiert wurden, andere Studien kamen auf einem Wert von 10%. Die WHO (1984 guideline drinking water) nimmt an daß etwa 10% Silber resorbiert werden. Im Lauf eines Menschenlebens erhöht sich ganz langsam der Gehalt an Silber im Körper.(Hill WB 1939). 

Silberanwendungen im Gesundheitsbereich:

Über eine physiologische Rolle des Silbers ist beim Menschen nichts bekannt. Wenn daher von einem "physiologischen Silberdepot beim Menschen" die Rede ist, handelt es sich um eine unbewiesene Hypothese oder Erfindung. Die FDA der USA bemängelt allgemein den geringen Wissenstand zum Thema im Jahre 1996. Insbesondere fehlen Daten zur Wirksamkeit und Toxizität. Die Anwendung von Silber und silberhaltigen Produkten hat im letzten Jahrhundert deutlich abgenommen da es inzwischen wirksameneren Ersatz gab, in der letzten Zeit ist aber ein gewisses neues (auch stark kommerzielles) Interesse entstanden.

Die "gefährlichsten" Schwermetalle sind Blei,Cadmium,Arsen und das Quecksilber. Gold hat, trotz erheblicher Nebenwirkungen, immer noch einen festen Platz in der Behandlung "rheumatischer" Erkrankungen.

Silberhaltige Mittel finden eine Verwendung zur Desinfektion, Haltbarmachung von Lebensmitteln (z.B. Bier ), Infektionsprophylaxe, zur Behandlung überschiessender Wundgranulation und zur Gonorrhöprophylaxe bei Neugeborenen. Gemäß den Vorschriften der Zusatzstoff-Zulassungs-Verordnung (ZZulV) sind Silberverbindungen als Zusatzstoff bei der Herstellung von Lebensmitteln nicht erlaubt. Die Anwendung beim Menschen im Gesundheitsbereich meist lokal. In der Zahnheilkunde findet sich Silber in den diversen Amalgamen, in Silberstiften für die Wurzelkanalbehandlung, in Cenmten (z.B. Ketac-Silber) als AgSn3, in Wurzelfüllpasten oder Endostiffen. Eine Ionoforese von Silber wurde beschrieben und die orale Einahme von silberhaltigen Lösungen oder Kolloiden wird von Verkäufern silberhaltiger Produkte manchmal empfohlen.

 

Zur Oligodynamie (v. Nägeli) Silber als mildes Antiinfektivum. Die Berichte über die in-vitro Wirkung von Silber nach ausreichender Einwirkzeit gegen Mikroorganismen / Viren sind zumeist positiv, also als wirksam zu sehen. (siehe auch Kupfer) Es wird aber auch von einem Versagen von Silber in diesem Zusammenhang berichtet. So versagte kS völlig in einer Studie bei verschiedenen Konzentrationen gegen versch. Mikroorganismen (van Hasselt P 2004). Hasselt wörtlich: "CONCLUSION: As the tested colloidal silver solutions did not show any antimicrobial effect in vitro on the microorganisms, claims of colloidal silver's antimicrobial potency are misleading and there is no place for it as an antiseptic." Silberkationen Ag+ haben aber bei ausreichend langer Einwirkzeit und ausreichend hoher Konzentration bei anderen Studien eine desinfizierende, bakterizide und bakteristatische Wirkung auf eine Reihe von silberempfindlichen Erregern (Bakterien, Pilze und Viren) gehabt. Manchmal wird von einer inhibierenden Wirkung gesprochen, einer Wirkung also die reversibel ist; nach einer bestimmten Zeit können dann die inaktivierten Errerger wieder virulent werden. Bei den silberempfindlichen Bakterien werden sowohl gram+ als auch gram- gefunden.. Das Ag+ ion scheint bei den in-vitro Versuchen die wirksamste Anwendungform von Silber zu sein, gegenüber denjenigen Silbersalzen die nur teilweise dissoziieren (Goodman 1980 und auch Simonetti 1992). Goertz war 1943 der Meinung dass ausschliesslich das Ag+ Ion eine Wirkung auf Mikroorganismen hätte. Anscheinend spielt die Anwesenheit anderer Elektrolyte und der pH-Wert eine große Rolle bei dieser Frage und erklärt möglicherweise einige Widersprüche in der Literatur. So schneidet Silber bei ph 7,5 deutlich besser ab als bei pH 5 (Simonetti 1992). Die Anwendung auf der Nasen- und Mundschleimhaut scheint wenig versprechend zu sein. Über die Anwendung bei Hautinfektionen (und Verbrennungen) und der innerliche Einnahme gehen die Meinungen auseinander. Pflaster, Verbände, Kunsstoffe und spezielle Textilien werden teilweise mit Silber verarbeitet und Katheter werden gerne mit Silber zur Prophylaxe beschichtet, hier ist eine Wiksamkeit belegt. Die Hypothese dass es keine Resistenzbildung von Mikroorganismen bei Silberanwendung gäbe ist laut (Silver S 2003 und Slawson 1992) falsch, wird aber von anderen Autoren (Dunn K 2004) bejaht indem angeben wird daß es keine klinische Beobachtung dazu gäbe. Über eine mögliche Indikation für die orale Einnahme (also Begründungen warum man nun silberhaltige Lösungen / Kolloide trinken sollte) gibt es keine unabhängigen Berichte. * Kolloidale Silberdispersionen begünstigen den oligodynamischen Effekt. 

Unerwünschte Wirkungen von Silber beim Menschen:

Bei kleineren Mengen Silber und längeren Abständen zwischen den Einnahmen sind die Chancen ernsthaft zu erkranken gering. Aber die möglichen gesundheitlichen Schäden müssen immer zusammen mit einem möglichen Nutzen gesehen werden. Des weiteren müsste es einer anderen Therapie oder einem anderen Medikament - bei gleichen Risiken - überlegen sein um die Benutzung zu rechtfertigen. Hier liegt der Knackpunkt. Denn der Nutzen durch Silber (kS oder nicht) ist gering und gerechtfertigt die kurzzeitige Anwendung möglicherweise zur Unterstützung der Wundheilung, und falls keine Alternative vorhanden ist bei der Haltbarmachung von Lebensmitteln / Trinkwasser.. Zum eventuellen Nutzen von innerlich eingenommenen kolloidalen Silber gibt es keine unabhängige peer-reviewte klinische Studie die eine Wiksamkeit nachweisen könnte. 

Krankheiten / gesundh. Störungen im Zusammnhang mit Silber:

Zu nennen sind hauptsächlich die Argyrie (englisch argyria siehe auch Auriasis bei Gold) und die Sonderform am Auge, die Argyrose. Bei der Argyrie wird die Haut (manchmal auch Schleimhäute) dauerhaft dunkelgrau (bis blau-grau) verfärbt. Hauptsächlich betroffen sind Hautareale die dem Sonnenlicht ausgesetzt wurden. Bei der Argyrie kann es auch zu einer frühen Verfärbung der Fingernägel kommen, meist der sog. Lunulae. In manchen Fällen werden Betroffene für "zyanotisch" gehalten, was zu Fehldiagnosen führen kann. (zyanotisch: zu wenig O2 im blut) oder mit den Hautveränderungen beim morbus Addison verwechselt werden.. Es gibt noch andere Krankheiten und Zustände bei denen als Symptome oder Zeichen eine Verfärbung der Haut auftritt. Diesesind jedoch differenzierbar. (z.b. nach Amiodaron-Gabe, Quecksilber) das Problem der Argyrie ist, dass, wenn sie einmal aufgtreten ist, sie nicht mehr verschwindet und sie die Betroffenen schwer stigmatisieren kann und ein kosmetisches Dauerproblem darstellt. Also ein irreversibler Prozess. Es ist bis heute keine Therapie bekannt, Laserbehandlungen scheinen aber gewisse Erfolge zu zeigen. Weitere gesundheitliche Auswirkungen bei Argyriebetroffenen sind nicht bekannt, auch wenn es Hinweise gibt für mögliche Nierenschäden sowie für Nachtblindheit in Argyriefällen. Die Argyrose (am Auge) trat insbesondere dann auf, wenn die Hornhaut bei Kontakt mit silberhaltigen Substanzen verletzt war (Forth Pharmakologie und Toxikologie 1980). 

Wann tritt die Argyrie auf ?

Verschiedene Daten, z.B. auch aus privaten Homepages (zum Teil nicht nachprüfbar) und andere Angaben im Internet nennen: Argyrie nach 1,4 gr über Monate (als Nitrat), 1.5 g in 14 Tagen bis 124 g nach 9 Jahren. (Extremwerte) siehe Hill 1939 z.b. Es gibt Autoren die die Entstehung einer Argyrie nach Einnahme von 1 gr Silber für möglich halten (nationale Gesundheitsbehörde von Kanada). Die Argyrie ist keine allergische Reaktion auf Silber, und darf nicht damit verwechselt werden.

Die Argyrie bildet sich durch Sonnenlicht (hier wohl UV bedingt) in der Haut (also eine Photodermatose). Ag+S = Silbersulfid. Die Dunkelfärbung soll durch dunkles Ag2S sowie Ag-Proteinkomplexen sowie durch metallisches Silber in Granuli entstehen (White JM 2003, Goodman LS 1975). Diese Granuli finden sich vor allem im Bereich der Basalmembran aber auch in der Umgebung von Schweissdrüsen. Mehrere Studien haben gezeigt dass Silbergranuli sowohl in der Haut als auch in inneren Organen von Mensch und Tier Ag2S enthielten (Berry 1982, Danscher, Buckley). Auch wohl Silberphosphat. ansonsten bindet sich Silber auch gerne an -S- Brücken von Eiweissen (Schwefelbrücken) und kann deren räumliche Konformation beinflussen, was eine Änderung weiterer Eigenschaften der betroffenen Proteine dann nach sich zieht. Selen beeinflusst die Bildung der Silberablagerungen bei der Argyrie. Landas berichtet 1985 von silberhaltigen Granuli im Gehirn bei einer an Argyrie erkrankten Person die vorher über eine unbekannte Zeit hinweg silberhaltige Nasentropfen eingenommen hatte. Manchmal kann man im Internet (z.b. bei Verkäufern von kS) lesen daß die Argyrie nicht durch kolloidales Silber sondern nur durch Silbersalze entstehen könne. (Beleg?) Da aber die Argyrie bei Menschen beobachtet wurde (in mehreren von einander unabhängigen Untersuchern/Studien z.b. Gulbranson SH, Hud JA, Hansen RC. Argyria following the use of dietary supplements containing colloidal silver protein. Cutis. 2000) die kS eingenommen/aufgetragen hatten, kann dies nur stimmen wenn die Betroffenen tatsächlich etwas anderes benutzt haben oder die entsprechenden Hersteller von kS etwas anderes verkauft hätten als sie angeben. Metallisches Silber kann im Körper oxidiert werden zur Bildung von (schwarzem) Ag2S (siehe Danscher), umgekeht kann Silber auch im Körper reduziert werden (beispielsweise durch die Ascorbinsäure Vitamin C). Die FDA in den USA hat mehrere Proben von kS untersucht und feststellen müssen, daß die entsprechenden Konzentrationen stark von den Herstellerangaben abwichen. Die FDA (17.8.1999) ist der Meinung dass kS-haltige und Ag-salzhaltige OTC (over the counter produkte) "not safe" seinen. Daher, um also sicherzugehen würde ich davon ausgehen daß jegliche Silberanwendung die Gefahr einer Argyrie mit sich bringt, vor allem bei einer Langzeitanwendung (-exposition).

 

Eine klinisch beschriebene und diagnostizierte Argyrie trat in der Vergangenheit auf bei Einnahme, Abusus oder versehentlicher Einnahme oder bei beruflicher Exposition von:

·       Silber-Albumin Präparaten (Nasentropfen gegen die Rhinitis vasomot.) 

·        "Silberwasser - silverwater" *

·          kolloidalem Silber, (Silbersole) ( auch Collargol / Protargol. = Ag + Fe-Citrat nicht mehr im Handel)

·          bei Targesin (nicht im Handel) z.b. bei der Rollkur

·          Silbernitrat AgNO3 (topisch) (nicht jedoch bei der 1%igen Credeprophylaxe bekannt)

·          Silber-azetat in Raucherentwöhnungstabletten

·          Silberoxid

·          silberhaltige Kräutertees

·          Adsorgan (nicht mehr im Handel) ein Salizylat + Silber)

·          Silberthiosulfat (Fotoentwicklung)

*1 Beispiel: silverzone 140ppm über 2 jahre

Zu allen diesen beobachteten Argyriefällen gibt es mindestens eine med. Studie in der medline. (ohne mir bekannte und veröffentliche Widersprüche) . Sogenannte "unpublished reports" sind hier nicht aufgeführt.

Eine etwas "kuriose" Argyrose trat bei einer 70 jährigen Schweizerin auf die 58 Jahre zuvor am Auge operiert worden war. Ein mit Silber verarbeitetes Nahtmaterial war bei der Operation am Eingriffsort verblieben und verursachte dann sehr sehr viel später eine lokale grau-braune Verfärbung am Auge. Es wurden bei einer Biopsie hohe Silberwerte gefunden. (Frei J 2001 Basel).

Die Gesamtzahl der bekannten "neuen" Argyrien ist aber recht klein, dagegen war sie (zumindest in den USA) etwa von Beginn bis Mitte des letzten Jahrhunderts recht häufig. 

Weitere mögliche gesundheitliche Schäden durch Silber (in jeglicher Form): Homöopathische argentum Gaben ausgeklammert

Sehr hohe Ag-Aufnahmen sind neurotoxisch. 10 Gramm Silbernitrat sind tödlich. Es wurde ein Todesfall (Mann 71 Jahre) nach 4 monatiger täglicher Einnahme von kS gemeldet. Zunächst Status epilepticus dem Koma und Tod folgten (Mirsattari SM 2004). Hohe Silber-Werte post mortem in Blut und Erytrozyten wurden gefunden. Silberbefürworter empfehlen jedoch gerade Silber zur Therapie der Epilepsie (nicht homöopathisch). Einerseits gibt es Berichte darüber daß Silber "Rheuma" (also die rheum. Artritis) begünstigen soll, Silberbefürworter empfehlen Silber jedoch andererseits zu dessen Therapie. (nicht homöopathisch). Ataxien (unsicherer schwankender Gang) als Folge der Neurotxizität. Ag+ ionen wirken auf Fibroblasten inhibierend (Schierholz 1997) Hoher Silbergehalt in der Atemluft führt zu Atemnot, Verdauungsbeschwerden. Allergische Reaktionen bei Kontakt mit Silber sind auch bekannt.

Silber ist nicht krebserregend. (siehe auch Stammberger) Bis jetzt keine Hinweise auf gesund. Schäden bei: Crede-Prophylaxe bei Neugeborenen gegen Gonokokken (AgNO3)
Die EPA der USA stellte bei Tierversuchenim Jahre 1980 fest daß nach 11 monatiger Zuführung von Trinkwasser mit 0,5 mg/l Silber eine Verringerung der Immunantwort erfolgte und sich neurologische Defizite (pathologische Reflexantwort) einstellten.

Hinweis: Silber wird auch in Wasserfiltern verwendet, bzw zur Haltbarmachung von sauberem Wasser in Trinkwassertanks bei mobiler Anwendung auf Passagierschiffen (nur englische ?), Segelbooten, Wohnmobilen, Camping, Bohrinseln aber auch bei etwa der Hälfte der Wassertanks in Verkehrsflugzeugen. In Wasserwerken wird Silber offenbar nicht eingesetzt (Ausnahme: abgelegene Skistationen in der Schweiz). Hierbei ist zu beachten daß es eine Reihe von Krankheitserregern gibt, die nicht silberempfindlich sind (z.B. Lamblien, Amöben, Wurmeier...).

Kommerzielle Produkte auf dem deutschen Markt sind Certisil argento oder Micropur classic von Katadyn. Die schweizer Sanosil AG vertreibt ein Desinfektionsmittel das neben anderen Wirkstoffen auch Silber enthält.
 

Zu Micropur von Katadyn sowie Certisil: Katadyn (www.katadyn.ch) spricht selbst von einer "Inaktivierung" von für Silbersalze empfindliche Keimen durch das Produkt Micropur classic für Konzentrationen unter dem Grenzwert von 0,08 mg/l. Micropur classic wirkt ausschliesslich durch seinen Silberanteil. Micropur classic wird von der Herstellerfirma Katadyn nicht für Trecking (gemeint ist wandern in abgelegenen bergigen Gebieten) empfohlen (siehe Katalog 8010931/2) da eine Reihe von Keimen nicht empfindlich (genug) sind. Neuerdings bietet Katadyn aber Micropur Forte an, durch den Zusatz von Chlor werden nun auch zusätzlich Viren, Giardia, Amöben und Wurmeier bekämpft die nicht oder wenig silberempfindlich sind. Der Hersteller Certisil schreibt in "Trinkwasserhygiene unterwegs" selbst: "Herstelleraussagen, die eine »Entkeimung« von Trinkwasser durch silberhaltige Präparate versprechen, sind eine Irreführung des Verbrauchers. Silberhaltige Produkte sind auf Grund ihres Wirkungsmechanismus nicht in der Lage, Wasser »keimfrei« zu machen. Die Wirkungsweise von Silber ... Wirksam ist bei Silber nicht das Metall an sich, sondern seine Ionen bzw. ein Salzkomplex, der daraus entsteht. Die Silberionen besetzen bestimmte Rezeptoren der Zellen und hemmen dadurch lebensnotwendige Stoffwechselprozesse der Mikroorganismen. Die Mikroorganismen werden dadurch inaktiviert, können sich aber auch nach einer Zeit von sechs Monaten reaktivieren und weiter vermehren. Produkte auf Silberbasis wirken nur in klarem Wasser und benötigen je nach Wasserbeschaffenheit bis zu sechs Stunden Einwirkzeit." Ende Zitat.

Mahnel H, Schmidt M.schrieben 1986 zur wirkung auf Viren:
Two commercial substances, Certisil and Micropur, containing microbicidal silver compounds and destinated for decontamination as well as preservation of water were examined for virus inactivating activity against ECBO-, influenza A, Newcastle Disease, pseudorabies and vaccinia viruses in drinking water. In the recommended concentration as well as higher concentrated the lability of the viruses was increased by the silver compounds. This activity which cannot be designated as a true virucidal effect was clearly evident in the case of ECBO and vaccinia viruses, moderate on influenza and pseudorabies viruses but insignificant on
Newcastle disease virus. Two combined silver compounds, Certisil-Combina and Sanosil, each containing an immediate microbicidal part besides silver differed in their antiviral activity. The chlorine separating part of Certisil-Combina didn't cause an improvement or acceleration of the destabilizing effect on viruses compared to the pure silver compound, while the hydrogen peroxide part of Sanosil led to a better and continuing inactivating influence on the viruses which were merely reduced in infectivity by 99,9% within one day. Only in the case of evident or suspected contamination of water reservoirs by viruses the addition of a combined silver drug with oxygen separating part seems to be useful.

Zum kolloidalen Silber argentum colloidale: Es handelt sich hier um die flüssige Dispersion elementaren Silbers oder schwer löslicher Silberverbindungen. Die Partikelgrössen liegen dabei zwischen 1 - 100 nm. Durch die Dispersion wird eine sehr große wirksame Oberfläche gebildet die den oligodynamischen Effekt begünstigt. Es wird in manchen Ländern als "over the counter" NEM also Nahrungsergänzungsmittel vertrieben. Eine Zulassung von 1938 gibt es. Eine Zulassung als Arzneimittel, die klinische Prufungen beinhaltet, wird wegen der Kosten (und wohl des zu erwartenden Ergebnisses) von den Vertreibern gescheut. Es gibt keine Indikation zur Einnahme von kolloidalem Silber und es gibt keine unabhängigen Berichte über eine mögliche positiv zu bezeichnende Wirkung beim Menschen.

Silberjodid wird auch von speziell dazu umgebauten Flugzeugen ("Hagelfliegern") versprüht zur Hagelabwehr in Bayern oder auch Österreich bzw zum Abregnen von Regenwolken. Auch bei der moskauer Parade am 8.5.2005 kamen sie wieder zum Einsatz.

Silber ist zu finden auf der wundseitigen Seite von manchen Pflastern (silver technology Hansplast). Wirksam sind hier laut Hansaplast Silberionen. 

Silber und Trinkwasser: Trinkwasserverordnung TWVo Anlage3 §5Abs.1u.2 Silber 0,08mg/l oder 0,7mmol/m³ Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt eine maximale Silberaufnahme von 180 µg Silber / Tag.
1 ppm Ag entspricht in etwa 1mg/l.

(siehe auch Ford L 2001 in water environ. Res).

So. das beste zum Schluss: "Silber ist das beste Heilmittel für das Gehirn" (Paracelsus)*



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